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Die 5 bekanntesten Musikschülertypen

April 12, 2018

1. Die Strebsamen
Und wenn sie bis zur nächsten Unterrichtsstunde ein ganzes Buch spielen können müssten, sie würden es schaffen und obendrein noch intelligente Nachfragen stellen, sich Notizen machen und Selbstzweifel hinsichtlich einer nicht ganz passenden Agogik hegen. Die Strebsamen leben von einer Unterrichtsstunde zur nächsten. Sie lechzen nach Input, Input, Input und sind nie vollends zufrieden mit sich selbst. Mitunter schnappt hier der eine oder andere Lehrer nach Luft, nicht wissend, wie er mit dieser unbändigen Motivation umgehen kann und soll. Daher übernehmen die Strebsamen gern die Führung der Musikstunde: „Lass uns nochmal diesen Takt…“, „Bitte hör dir das hier nochmal an…“, „Weißt du, damit komme ich noch nicht zu 100% klar. Das geht besser…“. Klingt nach einem Traumschüler? Nicht ganz, denn was den Strebsamen fehlt ist oft der Spaß und die Leichtigkeit auch mal über Fehler zu lachen. Das gehört einfach dazu!

2. Die „Naturtalente“
Frei nach dem Motto: „Profis müssen nicht üben.“ Damit gehen die „Naturtalente“ hausieren. „Passt schon. Wenn ich üben würde, würde das nicht mein wahres Können widerspiegeln.“ Üblicherweise schmücken sich die „Naturtalente“ gern mit ihrem Instrument. Eine Art teures Accessoire, was der Persönlichkeit mitunter einen begehrenswerten Touch gibt. „Ich spiele Gitarre, Baby.“ Wie gespielt wird, spielt dann auch keine Rolle mehr. Dass es sich das eine oder andere Mal doch lohnen würde zu Üben, braucht kaum erwähnt zu werden. Trotzdem tauchen die „Naturtalente“ fast immer und auch manchmal pünktlich zur Musikstunde auf, damit die ganze Ich-spiele-ein-Instrument-Kiste auch glaubwürdig wirkt. Dann wird eine Stunde lang am Repertoire gefeilt und die Stunde wehmütig mit Einsicht beendet: „Man, ich muss echt mehr machen.“ Aber quatsch, ein „Naturtalent“ doch nicht.

3. Die Festgelegten
Mal was Neues? Später! Die Festgelegten haben eine klare Vorstellung vom Ablauf ihrer Musikstunde, von ihren Zielen und dem Weg dort hin. Umwege? Werden nicht akzeptiert. So und nicht anders, koste es, was es wolle. Sie wollen meist den Kindheitstraum weiter träumen und das Instrument der Wahl nochmal lernen oder weiterspinnen. Die Festgelegten erkennt man an Redewendungen und Worten wie „Mh…ne, weil,…“, „Schon immer!“, „Generell…“, „Ja, ein guter Ansatz, aber nichts für mich.“ Leider sind die Festgelegten viel zu oft zu verkrampft und gefesselt von ihrem unbändigen Willen, das jetzt zu können. Da muss der Lehrer hin und wieder kreativ sein und mit Matcha-Tee, Yoga-Übungen oder Fantasiereisen die Anspannung raus nehmen und subtil doch einen Umweg einschlagen. Was den Festgelegten fehlt, ist Einsicht. Aber damit etwas besser wird und leichter geht, muss sich etwas ändern, richtig?

4. Die Talente
Sie sind sich ihres Talents meist nicht bewusst und beginnen den Unterricht mit der stupiden Erklärung: „Ich dachte, ein Instrument zu können, kann nicht schaden.“ Beendet wird die erste Unterrichtseinheit dann meist mit einer kompletten Chopin Nocturne, einer eigenen ACDC Interpretation am Schlagzeug oder einer Amy Winehouse Nummer im Gesangsunterricht. Dem Lehrer geht dabei das Herz auf und er schnieft beherzt seine Begeisterung ins Taschentuch. Auch jetzt geht den Talenten noch kein Kronleuchter auf. Sie verabschieden sich mit: „Ja cool. Hat schon Spaß gemacht. Bis nächste Woche.“ Zurück bleibt ein Lehrer mit aufgerissenen Augen, an seiner Musikerkarriere zweifelnd und Nägel kauend in Angst dieses Talent unterfordert gehen gelassen zu haben…

5. Die Schüchternen
Eine Mischung aus Leidenschaft für das Instrument und Angst vor Fehlern macht die Schüchternen aus. Sie wissen genau, was sie können und wie gut es beim Üben geklappt hat. Aber sie wissen auch, dass es in der Musikstunde schief gehen wird. Selbsterfüllende Prophezeiungen haben sie gepachtet, was ihrer Schüchtern